Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Zwei Personen im Boot angeln nebeneinander, Symbol für den Vergleich unter Selbstständigen

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber!

Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt.

Dann schrieb sie auf Linkedin: „Hab jetzt eine Teilzeitstelle angenommen.“

Huch. Leider ohne weitere Erklärung über das warum und weshalb.

Der Vergleich, der keiner war

Mein erster Gedanke: Ich hatte mich mit einer Illusion verglichen. Mit einer Website, ein paar Posts, einem Eindruck. Ich wusste nichts über ihre Auftragslage. Nichts über ihre Finanzen. Nichts darüber, wie sich das für sie anfühlte.

Ich hatte mir eine Konkurrentin gebaut, die es so vielleicht nie gab.

Oder ist es vielleicht ganz anders?

Eigentlich weiß ich genauso viel wie vorher. Nämlich fast nichts.

Ich weiß nicht mal, warum sie den Teilzeitjob angenommen hat. Weil ihr Business nicht mehr lief? Wenn ja, warum? Weil sie einfach Lust hat, zweimal die Woche etwas ganz anderes zu machen? Weil sie mehr Sicherheit wollte (Stichwort Aktivrente)? Weil sie es kann?

Keine Ahnung.

Sehr unbefriedigend.

Warum man das Vergleichen trotzdem macht

Man weiß eigentlich, dass man nur die Außenseite sieht. Die Website. Die Ankündigungen. Die Fotos vom letzten Workshop. Was dahinter passiert, keine Ahnung. Man sitzt niemandem auf dem Schoß.

Trotzdem vergleicht man.

Vielleicht weil Vergleichen schneller geht als Innehalten.
Vielleicht auch, weil der Zweifel an sich selbst schon da war und der Vergleich nur den Beweis liefert, dass andere besser, schöner, geschickter sind.

Was bleibt

Eine Frage: Nutzt es überhaupt was, sich an anderen zu messen?

An Menschen, über die man so gut wie nichts weiß? Deren Situation man nicht kennt? Deren Entscheidungen man nicht versteht?

Meine Antworten: Ja, tut es, wenn es einem zeigt, dass es andere gibt, die in gleicher Mission unterwegs sind. 

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber! Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt. Dann schrieb sie...

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch. In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform....

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“ Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“ Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt...

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil. Aber dann passiert wenig. Und statt...

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr. Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg...

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Du weißt, dass du dich zeigen solltest. Du weißt auch, dass dein Angebot gut ist. Aber wenn du darüber schreibst oder sprichst, fühlt es sich schief an. Zu laut. Zu verkäuferisch. Oder einfach nicht nach dir. Oft liegt das nicht daran, dass du es falsch machst....

Wer schreibt hier?
Ich bin es, Barbara Stromberg.

Bei Textorama arbeite ich mit Andersmachern unter den Selbstständigen: Leute mit viel Können, vielen Rollen, oft einem Bauchladen. Die meisten brauchen keine neuen Ideen. Sie brauchen Ruhe im Kopf.

Textorama ist hands-on. Elly's Ocean ist der Ort davor. Hier schreibe ich, was ich sonst sage.

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Frustrierte Selbstständige am Laptop zweifelt an ihrer Positionierung

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch.

In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform. Tausendundeine Stellschraube. Wenn es hakt, denkst du: Falsch positioniert. Muss ich anders machen.

Aber vielleicht ist das derselbe Zweifel. Er sucht sich nur ein neues Ziel.

Als Angestellte ging er gegen dich. Als Selbstständige geht er gegen dein Business. Das fühlt sich rationaler an. Analysierbarer. Man kann ja wirklich was ändern.

Ob der Zweifel berechtigt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Woran er sich festmacht

Seltsam ist: Der Zweifel braucht keinen echten Grund. Er braucht nur einen Anlass.

Auftragsflaute. Man zweifelt. Vielleicht stimmt die Positionierung nicht. Vielleicht bin ich zu teuer. Vielleicht will niemand, was ich anbiete.

Anstrengender Kunde. Man zweifelt. Vielleicht ziehe ich die falschen Leute an. Vielleicht kommuniziere ich nicht klar genug. Vielleicht sollte ich ganz andere Kunden ansprechen.

To-do-Liste bis zum Himmel. Man zweifelt. Vielleicht habe ich mich verzettelt. Vielleicht mache ich zu viel. Vielleicht fehlt ein System, eine Struktur, ein Plan.

Jeder Anlass taugt. Der Zweifel findet immer einen Grund, sich einzunisten.

Ohne Leitplanke kippt alles

Im Job gibt es Strukturen. Vorgesetzte, Prozesse, Feedbackgespräche. Nicht immer hilfreich, aber immerhin gibt das Orientierung.

In der Selbstständigkeit fehlt das. Du bist deine eigene Leitplanke. Und wenn du ins Wanken gerätst, wankt alles mit.

Dann reicht ein schlechter Tag, und plötzlich steht das ganze Business in Frage.

Der Zweifel bleibt derselbe

Manche Menschen zweifeln immer. Egal wo, egal was. Im Job war es die eigene Person. In der Selbstständigkeit ist es die Positionierung. Nächste Woche das Angebot. Dann der Preis. Der Zweifel findet sein Ziel.

Das heißt nicht, dass nie etwas angepasst werden muss. Aber der Zweifel allein ist kein guter Ratgeber.

Wenn du ständig das Gefühl hast, etwas stimmt nicht: Ist das wirklich die Positionierung? Oder ist das ein alter Bekannter, der sich ein neues Zuhause gesucht hat?

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber! Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt. Dann schrieb sie...

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch. In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform....

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“ Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“ Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt...

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil. Aber dann passiert wenig. Und statt...

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr. Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg...

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Du weißt, dass du dich zeigen solltest. Du weißt auch, dass dein Angebot gut ist. Aber wenn du darüber schreibst oder sprichst, fühlt es sich schief an. Zu laut. Zu verkäuferisch. Oder einfach nicht nach dir. Oft liegt das nicht daran, dass du es falsch machst....

Wer schreibt hier?
Ich bin es, Barbara Stromberg.

Bei Textorama arbeite ich mit Andersmachern unter den Selbstständigen: Leute mit viel Können, vielen Rollen, oft einem Bauchladen. Die meisten brauchen keine neuen Ideen. Sie brauchen Ruhe im Kopf.

Textorama ist hands-on. Elly's Ocean ist der Ort davor. Hier schreibe ich, was ich sonst sage.

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

welches Thema für Newsletterstart

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“

Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“

Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt sich zu klein an für jemanden mit zwanzig Jahren Erfahrung. Aber sie hält auf, denn sie trifft einen Punkt.

Was das Zögern meistens bedeutet

Dass du noch keinen Newsletter hast oder einen, dessen nächste Ausgabe immer länger auf sich warten lässt ist keine Schreibblockade und (meist) keine Faulheit. Das Zögern hat oft damit zu tun, dass unklar ist, was ein Newsletter eigentlich leisten soll.

Viele Soloselbstständige starten einen Newsletter, weil sie gelesen haben, dass man eine eigene Liste braucht. „Das Geld liegt in der Liste“, heißt es.

Mit der eigenen E-Mail-Liste hast du unabhängige Reichweite, weg von Algorithmen, weg von gemieteter Aufmerksamkeit auf Linkedin und Co.

Das stimmt. Was darin fehlt, ist der Blick auf die Leser: Was bekommt jemand überhaupt, der sich für deinen Newsletter einträgt?

Zwei Arten von Newslettern, die funktionieren

Newsletter, die immer gerne gelesen werden, tun eines von zwei Dingen.

Die einen sparen Zeit.

Sie filtern, sortieren und verdichten, was eine bestimmte Lesergruppe nicht täglich verfolgen kann. Die Leserin bekommt das Wichtigste eines Themenfeldes, ohne selbst stundenlang zu suchen. Wer wirklich engagiert kuratiert, verbringt mehr Zeit mit Lesen als mit Schreiben.

Die anderen verdichten Denken.

Sie bieten eine Perspektive, die man woanders nicht findet. Keine Nachrichten über Trends, keine Links zu anderen. Sie präsentieren einen Gedanken, der weiter oder sogar bis zum Ende gedacht wird. Oder eine Einordnung, die etwas in deinem Denken verschiebt. Jede Ausgabe liest sich wie ein Kapitel aus einem Buch, das noch nicht existiert.

Das setzt beim Schreiben voraus, dass man tief in einem Thema steckt und bereit ist, die eigene Sicht regelmäßig freizulegen, auch wenn sie unfertig wirkt.

Wo die meisten landen

Die meisten Newsletter, die einschlafen, landen irgendwo dazwischen. Ein bisschen kuratiert, ein bisschen persönlich, ein bisschen Fachthema. Jeden Monat etwas anderes, je nachdem, was gerade im Kopf herumschwirrt.

Wer sich hier auf die Liste einträgt, weiß nicht genau, warum. Und wer nicht weiß, warum er etwas lesen soll, lässt es irgendwann.

Das hat nichts mit der Qualität der Inhalte zu tun, sondern damit, dass kein klarer Platz im Kopf besetzt wird. Das Hirn scheut unnötigen Denkaufwand und liebt es, wenn es schon mal die mentale Schublade aufziehen kann, sobald eine neue Newsletter-Ausgabe im Postfach aufploppt.

Die stille Konkurrenz

Deine, meine, unser alle Inbox ist voll. Nicht nur mit schlechten Newslettern, sondern auch mit richtig guten. Mit Texten von Menschen, die seit Jahren schreiben, die wissen, wovon sie sprechen. Das erzeugt beim Lesen solcher brillanten Stücke einen stillen Vergleich, der die Frage „Habe ich genug zu sagen?“ noch drückender macht.

Was dabei übersehen wird: Die meisten dieser Newsletter besetzen einen sehr spezifischen Platz. Ihre Stärke kommt aus Präzision, aus einem klaren Für-wen und Wofür. Das Stichwort ist: Klarheit.

Die eigentliche Frage

Ob man genug zu sagen hat, ist meiner Meinung nach die falsche Ausgangsfrage.

Weil so unklar ist, was „genug“ eigentlich sein soll. Das ist ein unnützer Benchmark.

Diese doofe Frage führt meistens zu einer Bestandsaufnahme von Themen, Ideen und möglichen Formaten. Und dann zu noch mehr Zögern.

Die hilfreichere Frage wäre eine andere: „Was würde fehlen, wenn ich es nicht schreibe?“

Nicht im großen Sinne von „Was entgeht der Welt“, sondern so: „Gibt es eine bestimmte Art von Leserinnen und Lesern, denen ich helfen kann, etwas zu sehen, was sie woanders nicht findet? Einen Blickwinkel, eine Einordnung, eine Perspektive, die ich durch meine Arbeit entwickelt habe?“

Wenn die Antwort darauf konkret wird, ist das ein gutes Zeichen.

Wenn sie vage bleibt, ist das kein Zeichen von zu wenig Kompetenz. Es bedeutet oft, dass das Angebot selbst noch nicht ganz klar ist. Wer viel kann und viel anbietet, weiß manchmal selbst nicht genau, wofür er steht. Und wer das nicht weiß, weiß auch nicht, was er regelmäßig schreiben soll. Und für wen. Und warum.

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber! Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt. Dann schrieb sie...

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch. In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform....

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“ Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“ Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt...

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil. Aber dann passiert wenig. Und statt...

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr. Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg...

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Du weißt, dass du dich zeigen solltest. Du weißt auch, dass dein Angebot gut ist. Aber wenn du darüber schreibst oder sprichst, fühlt es sich schief an. Zu laut. Zu verkäuferisch. Oder einfach nicht nach dir. Oft liegt das nicht daran, dass du es falsch machst....

Wer schreibt hier?
Ich bin es, Barbara Stromberg.

Bei Textorama arbeite ich mit Andersmachern unter den Selbstständigen: Leute mit viel Können, vielen Rollen, oft einem Bauchladen. Die meisten brauchen keine neuen Ideen. Sie brauchen Ruhe im Kopf.

Textorama ist hands-on. Elly's Ocean ist der Ort davor. Hier schreibe ich, was ich sonst sage.

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Selbstständige zweifelt an ihrem Business in wirtschaftlich schwieriger Phase

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil.

Aber dann passiert wenig. Und statt hinzuschauen, was da eigentlich los ist, beginnt der blinde Aktionismus. Neue Ideen. Noch ein Angebot. Noch eine Plattform. Vielleicht doch wieder die alten Aufträge annehmen, die gar nichts mit der neuen Richtung zu tun haben?

Hin und wieder schlonzt ein Kunde rein, guckt sich um, aber es kauft keiner.

Nur die alten Kamellen, die laufen plötzlich wieder.

Im frisch gewählten Spielfeld bleibt jeder Ball liegen. Aber überall sonst wird gerannt.

Hürden, die man nicht sieht

Manchmal liegt das Problem nicht am Markt. Nicht an der Positionierung. Nicht am Angebot. Sondern an unsichtbaren Hürden, die du selbst aufstellst.

Das sind keine strategischen Fehler. Das sind Symptome. Symptome von etwas, das selten ausgesprochen wird.

Die Angst vor den neuen Kunden

Nach einer Neupositionierung bist du in einem neuen Spielfeld. Du hast noch keine Erfahrung dort. Keine Referenzen. Keine Routine.

Und irgendwo sitzt die Frage: Was, wenn jemand anklopft und ich nicht liefern kann? Was, wenn ich nicht gut genug bin für diese neuen Kunden?

Das ist keine Frage, die man sich laut stellt. Aber sie wirkt. Sie sorgt dafür, dass man unbewusst Hürden einbaut. Damit niemand zu nah kommt. Damit man nicht beweisen muss, dass man das Neue auch wirklich kann.

Die alten Aufträge fühlen sich sicherer an. Da weiß man, was man tut. Da ist man auf bekanntem Terrain.

Was das bedeutet

Wenn nach einem Neustart wenig passiert, lohnt sich ein ehrlicher Blick. Nicht auf den Markt. Nicht auf die Konkurrenz. Sondern auf dich selbst.

Wo machst du es Menschen schwer, dich zu erreichen? Wo bleibt unklar, mit dem, was du anbietest? Wo weichst du aus? Wo setzt du deine Ansprüche so hoch, dass jeder Kunde sagen muss „Ne, danke, aber ne.“

Manchmal ist die größte Hürde man selbst. Und die leise Angst, dass jemand kommen könnte und man ihn enttäuscht.

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber! Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt. Dann schrieb sie...

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch. In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform....

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“ Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“ Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt...

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil. Aber dann passiert wenig. Und statt...

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr. Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg...

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Du weißt, dass du dich zeigen solltest. Du weißt auch, dass dein Angebot gut ist. Aber wenn du darüber schreibst oder sprichst, fühlt es sich schief an. Zu laut. Zu verkäuferisch. Oder einfach nicht nach dir. Oft liegt das nicht daran, dass du es falsch machst....

Wer schreibt hier?
Ich bin es, Barbara Stromberg.

Bei Textorama arbeite ich mit Andersmachern unter den Selbstständigen: Leute mit viel Können, vielen Rollen, oft einem Bauchladen. Die meisten brauchen keine neuen Ideen. Sie brauchen Ruhe im Kopf.

Textorama ist hands-on. Elly's Ocean ist der Ort davor. Hier schreibe ich, was ich sonst sage.

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Selbstständige zweifelt an ihrem Business in wirtschaftlich schwieriger Phase

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr.

Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg allem.

Vielleicht stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Vielleicht war das Angebot nie richtig. Vielleicht ist der ganze Ansatz falsch. Vielleicht sollte man alles anders machen.

Das Gedankenkarussell dreht sich. Und je länger es dreht, desto größer werden die Fragezeichen.

Der Zweifel, der alles erfasst

Wenn es enger wird, reagieren manche Selbstständige mit Aktionismus. Sie suchen nach dem „Next big Thing“, um sich wieder nach oben zu katapultieren. Webinare? Podcast? Videos auf Linkedin?

Andere, gerade die mit viel Erfahrung, reagieren anders. Sie ziehen sich innerlich zurück. Sie beginnen, ihr gesamtes Business in Frage zu stellen.

Nicht nur das aktuelle Angebot. Sondern alles. Die Positionierung. Die Zielgruppe. Die Art, wie sie arbeiten. Die Entscheidungen der letzten Jahre.

Das fühlt sich an wie ehrliche Selbstreflexion. Aber oft ist es etwas anderes. Es ist Verunsicherung, die sich als Analyse verkleidet.

Was Krisen auch zeigen

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten passiert etwas Interessantes. Die Menschen, die bleiben, bleiben nicht zufällig. Sie bleiben, weil ihnen deine Arbeit etwas bedeutet.

Nicht alle können sich das leisten. Aber die, die es tun, tun es bewusst. Sie haben abgewogen. Sie haben entschieden, dass das, was du bietest, ihnen wichtig genug ist.

Das ist kein kleiner Hinweis. Das sagt etwas über dein Angebot. Über deinen Wert. Über die Art von Arbeit, die du machst.

Gerade dann, wenn du selbst an allem zweifelst.

2025 war für mich so ein Jahr. Die KI zog mir den Teppich unter den Füßen weg. Als Texterin kamen kaum noch Aufträge. Jeder schreibt jetzt selbst. Ich hätte alles in Frage stellen können. Meine Arbeit, meine Positionierung, die letzten zwanzig Jahre.

Aber dann schaute ich hin: Was blieb? Was wurde sogar stärker nachgefragt?

Mentoring in Sachen Intellectual Branding. Das, was sich nicht automatisieren lässt. Das, was Menschen brauchen, wenn sie selbst nicht weiterkommen.

Zweifel ist nicht gleich Erkenntnis

Es gibt Momente, in denen es sinnvoll ist, das eigene Business grundsätzlich zu überdenken. Aber eine wirtschaftlich schwierige Phase ist selten dieser Moment.

Denn der Zweifel, der dann kommt, hat wenig mit klarer Analyse zu tun. Er kommt aus Unsicherheit. Aus Angst. Aus dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ohne genau zu wissen, was.

Und er neigt dazu, alles zu schreddern. Auch das, was eigentlich funktioniert.

Was das für dich bedeutet

Wenn gerade alles wackelig wirkt, lohnt sich ein anderer Blick.

Nicht: Was mache ich falsch?

Sondern: Wer bleibt? Wer fragt weiterhin an? Wer empfiehlt mich, obwohl gerade alle sparen?

Diese Menschen zeigen dir etwas. Sie zeigen dir, wo dein Angebot trägt. Sogar in Schlechtwetterphasen.

Manchmal liegt in einer schwierigen Phase mehr Klarheit als in einem guten Jahr.

Das Problem mit dem Vergleich

Das Problem mit dem Vergleich

Ich dachte, ich hätte die ultimative Mitbewerberin gefunden. Schicke Website. Klare Angebote. Souveräner Auftritt. Alles wirkte durchdachter als bei mir. Sauber! Endlich jemand, der an der gleichen Stelle steht. Eine, die um dieselben Kunden buhlt. Dann schrieb sie...

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Der Zweifel sucht sich immer ein Ziel

Im Angestelltenverhältnis gibt es nicht viel zu entscheiden. Der Rahmen steht. Wenn es hakt, denkt man schnell: Ich passe hier nicht rein. Ich bin falsch. In der Selbstständigkeit verändert sich das. Du kannst alles ändern. Zielgruppe, Angebot, Preise, Plattform....

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Der echte Grund, warum dein Newsletter nicht startet

Irgendwann taucht bei nahezu jedem Business-Inhaber diese Frage auf: „Alle schreiben gerade Newsletter. Warum eigentlich ich nicht?“ Und dann, kurz danach, die andere Frage: „Habe ich überhaupt genug zu sagen?“ Diese Frage wird selten ausgesprochen, denn sie fühlt...

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Wenn du es deinen Kunden schwer machst

Nach einer Neupositionierung oder einem Neustart passiert manchmal etwas Seltsames. Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was du anbieten willst. Du hast vielleicht sogar eine neue Website, neue Texte, ein klareres Profil. Aber dann passiert wenig. Und statt...

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Wenn es wirtschaftlich enger wird

Es gibt Phasen, in denen weniger Anfragen kommen. Weniger Aufträge. Weniger Umsatz. Das Konto sieht anders aus als vor einem Jahr. Und dann setzt etwas ein, das sich wie ein leises Kippen anfühlt. Vielleicht Panik. Oder Grübeln. Oder ein Infragestellen von schlichtweg...

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Warum sich Sichtbarkeit manchmal falsch anfühlt

Du weißt, dass du dich zeigen solltest. Du weißt auch, dass dein Angebot gut ist. Aber wenn du darüber schreibst oder sprichst, fühlt es sich schief an. Zu laut. Zu verkäuferisch. Oder einfach nicht nach dir. Oft liegt das nicht daran, dass du es falsch machst....

Wer schreibt hier?
Ich bin es, Barbara Stromberg.

Bei Textorama arbeite ich mit Andersmachern unter den Selbstständigen: Leute mit viel Können, vielen Rollen, oft einem Bauchladen. Die meisten brauchen keine neuen Ideen. Sie brauchen Ruhe im Kopf.

Textorama ist hands-on. Elly's Ocean ist der Ort davor. Hier schreibe ich, was ich sonst sage.